Pflegeschutz Bedarfs Rechner

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Die Pflegesituation heute

Dank des medizinischen Fortschritts werden wir immer älter. Doch damit steigt auch das Risiko im Alter pflegebedürftig zu werden. Die Situation wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich verschärfen: Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes von mehr als 2,6 Millionen heute auf etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030.

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet bei Schwerstpflegebedürftigkeit für die entstehenden Kosten nur eine Grundabsicherung von 1.612 € pro Monat, die jedoch bei weitem nicht ausreicht.

Die Pflegedauer beträgt erfahrungsgemäß zwischen 4 bis 6 Jahren. In manchen Fällen, z.B. bei Demenzpatienten, kann die Pflegebedürftigkeit durchaus länger bestehen. Über die Jahre kommen so erhebliche Kosten auf Sie und Ihre Angehörigen zu.

Eine Pflegeversicherung ist ein Vermögenssicherungs-Instrument. Denn nach § 90 SBG XII ist das gesamte verwertbare Vermögen des Gepflegten einzusetzen. Das eigene Haus, das Sparbuch, Bargeld, Bilder, alles wird berücksichtigt.

Schenkungen zum Beispiel sind innerhalb von zehn Jahren nach § 528 BGB wegen Verarmung des Schenkers zurückzuerstatten. Auch der Enkel müsste im Ernstfall
die 10.000 Euro, die er zum Erwerb seines ersten Pkws erhalten hat, zurückzahlen; ebenso wie der Sohn, der auf dem geschenkten Grund sein Haus gebaut hat.

Im Notfall muss der Enkel eben einen Kredit aufnehmen und beim Sohn kann durchaus eine erstrangige Zwangshypothek für das Sozialamt eingetragen werden.

Ehepartner, Lebenspartner und unter Umständen sogar der geschiedene Ehepartner müssen nach § 1608 BGB Unterhalt zahlen. Und wenn all das nicht reicht, sind nach § 1601 BGB die Kinder zum Unterhalt verpflichtet. Die Pflege kann also alle angewachsenen Vermögenswerte angreifen.

Vorteile

Eine Vorsorge für den Pflegefall verhindert genau das. Haus und Hof sowie das Vermögen und der Betrieb werden für die Familie bewahrt. Und die Kinder und Enkel sind glücklich und erleichtert, weil die Großeltern sinnvoll für sich vorgesorgt haben.

Und ganz ehrlich: Statt sich über Geld und die Zuständigkeiten bei der Pflege des Partners, der Eltern oder der Großeltern zu streiten, wäre es doch viel schöner und befriedigender, die letzten Lebensjahre entspannt gemeinsam zu genießen. Die Pflege des Partners oder der Eltern ist schon anstrengend genug.

Da sollte man sich wenigstens über das Geld keine Sorgen machen müssen.

Argumente für eine Absicherung im Pflegefall gibt es viele. Lassen Sie uns darüber sprechen, und das ziemlich bald.

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